Wein zu Wasser

Ein Fass aus Eichenholz wünschte ich mir für das Sammeln von Regenwasser. Heutzutage kann man ausrangierte Rotwein-Fässer auch online bestellen (www.weinfassversand.de/Shop/) – sehr bequem, wie ich finde – und genau das tat ich. Hier steht es nun im Garten und wartet auf seinen Einsatz.

Beim Transport vom Keller unserer Wohnung zum Garten (Speditionen liefern eher nicht an Kleingärten) konnte ich glücklicherweise auf die Hilfe von Nico und seinem Transporter zählen. :-)

Und wie man bei der Hütte vom Nachbarn sieht, war ich auch beim Sträucher auslichten fleißig. In den nächsten Jahren muss das aber wieder zuwachsen – so schön ist die Hüttenwand nicht.

Rost und Wurm …

nagten an den alten Werkzeugen und Gartengeräten. Ich wollte sie schon entsorgen, doch irgendwie haben sie einen gewissen maroden Charme. Sie dürfen bleiben und sollen zu gegebener Zeit einen Platz im Garten finden als kleiner Blickfang.

Bei dem Abriss der alten Mauer kamen ein verrosteter Topf und eine alte Limo-Flasche ans Tageslicht. Die beiden passen gut zur Gesellschaft der Rost-Werkzeuge.

 

Stilles Örtchen geplant

Ich plane eine Trocken- bzw. Komposttoilette zu installieren. Bei ausführlichen Recherchen fand ich einige interessante Ansätze und Produkte. Wobei ich erstaunt bin, wie wenig diese Methode zum Einsatz zu kommen scheint. Vor allem in Gegenden mit Wassermangel und fehlender Infrastruktur wäre das Kompostklo eine echte Alternative zum WC und dazu ein perfekter Nährstoffkreislauf.

Im hinteren Teil der Gartenhütte gibt es einen kleinen Raum mit einem niedlichen Fensterchen und einer Tür für Körpergrößen bis 1,65 m – also wie geschaffen für mein Klo. Neben diesem Raum befanden sich außerhalb der Hütte die Reste einer kleinen Grube, die einer der Vorpächter anlegte und wohl nie nutzte. Die wollte ich für das Kompostklo weiterverwenden. Aus diesen Resten entstand nun eine neue Grube, abgedeckt mit einem Gitterrost. Darin kann ein Kanister für den flüssigen Teil der Fäkalien Platz finden. Sie können verdünnt zur Düngung zum Einsatz kommen. Die festen Bestandteile trocknen und können kompostiert werden, wobei dieser Kompost nicht bei Gemüse, Obst und Kräutern zum Einsatz kommen sollte.

Holzhäcksel en masse

Der angekündigte Monster-Häcksler war noch viel größer … er musste draußen vorm Garten bleiben. Er konnte zum Glück so platziert werden, dass er die Holzhäcksel in den Garten ausspuckte, direkt hinter den Zaun. Leider versäumte ich zu fotografieren. Der Haufen wuchs und wuchs, der Maschendrahtzaun war teilweise verschüttet.

Da die Haufenposition nicht ganz ideal für die nachfolgend geplanten Arbeiten war, verbrachte ich die nächsten Tage damit den Haufen neben den Apfelbaum umzuschaufeln. Eine Ausdauer- und Kraftprobe – möcht ich in der Menge nicht gleich wieder haben.
Ein Teil meiner Pläne betrifft das Abdecken von Wiesenbereichen mit gewebter Mulchfolie bzw.  Zeitungspapier und Pappe. Dadurch verschwinden Gras und Kräuter ohne Abstechen der Grassoden – man muss nur 1-2 Jahre Geduld haben. Und da ich eh genug anderes zu tun habe, kann ich diese Geduld hierfür leicht aufbringen. Ob es funktioniert, wird sich dann zeigen. Um den Apfelbaum herum starten diese Abdeckarbeiten mit Folie. Die Folienflächen bedecke ich mit den Holzhäckseln, so gibt es einen gefälligeren Anblick.

 

Praktische Komposter aufgebaut

Als Freund von Natur-Materialien suchte ich nach Kompostern aus Holz. Wichtig war mir, dass die Komposter einfach zu entleeren sind und nicht übermäßig preisintensiv. Fündig wurde ich bei www.brunnen-und-mehr.de. Die dort angebotenen Holzkomposter haben abnehmbare Latten an der Vorderwand. So kann man Erde einfach entnehmen, ohne den ganzen Komposter auseinander bauen zu müssen. Ich bestellte 2 Stück mit 530 l Fassungsvermögen. Bestellung und Lieferung funktionierten prima und der Aufbau war simpel zu bewerkstelligen. Jetzt geht’s los mit Kompostierung! Neben dem im Garten anfallenden Kompostgut werde ich auch die unbehandelten organischen Küchenabfälle zum Kompostieren herbringen.

Bei der Gartenübernahme erbte ich einen Metallkomposter mit Schiebedeckel. Ihn muss man komplett wegheben, wenn man an den Kompost bzw. die Erde kommen will. Doch er hat eine konische Form und lässt sich recht leicht anheben. Ihn werde ich für reinen Laubkompost verwenden.

Grobe Bauarbeiten nähern sich dem Ende

Da der August in diesem Jahr für seine Zeit unzulässiges Regenwetter liefert, mussten die Arbeiten paar Tage ruhen. Doch trotz leichtem Nieselregen ging es dann wieder voran.

Die Erdarbeiten sind beendet: die Trockenmauer steht, das Schotterbett ist fertig aufgefüllt und verdichtet, die aufgewühlten Wiesenbereiche sind etwas geglättet, aller Bauschutt entsorgt. Die Arbeiten der Profis sind an dieser Stelle beendet. Alles weitere wird in Eigenregie bearbeitet, nach und nach in den nächsten Jahren …

Außerdem stand Baumschnitt auf dem Programm: Der Kirschbaum musste ordentlich Äste lassen, er sieht nun sehr kahl und traurig aus. „Der kommt wieder.“ sagen die Fachleute – ich hoffe mal. Der Apfelbaum bekam einen etwas zurückhaltenderen Schnitt verpasst. Der Pfeiffenstrauch ganz hinten im Garten wurde ausgelichtet und der bestimmt 6 m hohe Fliederbaumstrauch wurde radikal gekürzt. Und der düstere stachelige Wacholder vor der Hütte musste ganz weichen. Da fiel eine Mege Schnittgut an. Morgen soll ein Moster-Häcksler seine lärmende Arbeit antreten und alles fein zerstückeln.

Tag 3 der Bauarbeiten

Der Betonboden ist nun komplett entfernt, auch einige Beeteinfassungen und Platten mussten dran glauben. Der Aufbau kann beginnen. Mit der ersten Reihe Sandstein zeigt sich schon der Verlauf der Trockenmauer. Nun wird es etwas langsamer voran gehen, denn das Setzen der Trockenmauer ist gekonnte Handarbeit. Hinter der Trockenmauer soll ein Drainagerohr verlegt werden, damit die Gartenhütte etwas weniger Nässe von unten abgekommt.