Blaue Holzbiene

Die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea) ist eine Biene der Gattung der Holzbienen – auch Große Holzbiene oder Blauschwarze Holzbiene genannt.
Mit einer Körperlänge von 22 bis 28 mm ist sie die größte bei uns anzutreffende Bienenart. Sie hat einen schwarzen hummelähnlichen Körper und schwarze Flügel, die bei entsprechendem Lichteinfall blau schillern.
Im Mittelmeerraum ist die Blaue Holzbiene eine der häufigsten Bienenarten. In Mitteleuropa trifft man sie in wärmebegünstigten Lebensräumen an – durch das zunehmend wärmere Klima kommt diese Biene mittlerweile häufiger in unseren Breiten vor. Die Blaue Holzbiene lebt solitär und gilt als standorttreu. Sie besiedelt sonnige Plätze und benötigt Totholz als Nistmöglichkeit.

Auf unserer Terrasse holte sie geschickt den Nektar aus den Kelchen von Geißblatt-Blüten.

Erste Blüten und Früchte im Hausgarten

Trotz des heißen, trockenen Sommers gedeiht und blüht es im Hausgarten – zugegebenermaßen mit etwas Unterstützung durch Gießen. Die im Mai gepflanzten Stauden sind gut eingewachsen und einige blühen schon erstaunlich üppig – z.B. der weiße Großblattphlox „Waupee“. Die Minzen wuchern fast. Sogar die erst Ende Juni gepflanzte Moschusrose „Musquée Sans Souci“ blüht fleißig und ausdauernd.
Die Blüten locken auch bereits Insekten an. Auf der Minze waren z.B. Honigbienen, Furchenbienen, Schwebfliegen und Raupenfliegen anzutreffen. Der Phlox bekommt regelmäßigen Besuch von Taubenschwänzchen. Nachbars Katze fühlt sich auch wohl im Schatten der Sträucher.

Und zum Ernten gab es obendrein kleine Kostproben von Erdbeeren, Basilikum, Gartenkresse und natürlich Minze.

 

Selbstaussaat: Pflücksalat und Koriander

Der Pflücksalat im Terrassenkübel durfte im letzen Jahr blühen – dass hat sich nicht nur optisch gelohnt. Der Lollo rossa hatte Samen versträut und im April ausgetrieben. Auch Koriander hat sich versamt und wächst bereits ordentlich. Jetzt kann man schon mit dem Ernten beginnen. Ich bin begeistert.

Das gute Wachstum auf der Terrasse ist natürlich auch der vollständigen Abwesenheit von Schnecken zu verdanken. Im Hausgarten hatte ich versuchsweise etwas Koriandersamen versträut, hier waren die ersten zarten Triebe recht bald komplett abgefressen …

 

Im Hausgarten geht’s weiter

Nachdem im letzten Herbst die Bearbeitung des kleinen Hausgartens beginnen konnte, geht es nun im Frühjahr fleißig voran – Stück für Stück.

Die erste Maßnahme war die Installation eines Komposters aus Lärchenholz. Als nächstes kamen die Beet-/Wegkanten aus Recycling-Kunststoff an die Reihe, mittlerweile sind 2/3 gesetzt. Infolgedessen konnte ich einige Beetflächen für Pflanzungen vorbereiten.

Letzte Woche sind die ersten Pflanzen eingezogen: 4 Sorten Minze, Erdbeeren, Zierstauden. Eine Mulchschicht aus Holzhäcksel sorgt für feuchten Boden und verhindert Verschlämmung und Verkrautung – in ein paar Jahren werden dann die Stauden die Fläche bedecken.

Die im Herbst gepflanzten Sträucher gedeihen bereits prima, einige blühen schon.

Im Hausgarten tut sich was

Rund 4 Jahre hat es gedauert bis die Bauarbeiten auf dem Gelände um unser Haus herum weitgehend abgeschlossen wurden und wir mit der Bearbeitung und Bepflanzung des kleinen Hausgärtchens beginnen können.
Unser sehr entgegenkommender Vermieter hat die Boden- und Wegvorbereitung durch seine Handwerker veranlasst, nach unseren Wünschen.

Meine ersten Aktionen waren: Mülltonnenunterstand aufbauen, jede Menge Giersch-Wurzeln und Steine entfernen, Sträucher pflanzen – die 3 vorhandenen Kirschlorbeeren wurden dabei mit einbezogen.

Als nächstes stehen an: Beetkanten setzen als Begrenzung des Splitweges, Erde lockern und mit Kompost aufbessern, passende Stauden und Kräuter auswählen und pflanzen … Je nach Zeit und Wetterlage wird die Fortsetzung der Arbeiten wohl eher im nächsten Frühjahr stattfinden. Die Beetflächen sind vorerst mit Mulchfolie und Holzhäcksel abgedeckt, damit zwischenzeitlich nichts ungewolltes wächst.