Dachbegrünung

Ein Gründach ersetzt ein Stück des versiegelten Bodens – auch wenn es nur ein Mini-Dach ist. Es wirkt sich positiv auf das Kleinklima aus, bietet Insekten Lebensraum und ist schön anzuschauen :-)

Als ich vor 3 Jahren den Mülltonnen-Unterstand aufbaute, gab es bereits die Idee der Dachbegrünung – wurde jedoch mangels Zeit vorerst verworfen. Anfang diesen Jahres fegte ein Sturm die Dachpappe vom Mülltonnendach. Das war der Fingerzeig für den Start des Projekts Dachbegrünung.

Im Laufe des Sommers ertüchtigte ich dafür die 2 qm Holzdach mit einer Abdichtung aus Teichfolie sowie einer Aufkantung für die Substrat-Schicht mit 6 cm Höhe. Diese Substrat-Höhe ist ausreichend für eine extensive Dachbegrünung.

Jetzt im September war Zeit für die Bepflanzung mit anspruchslosen Sedum- und Sempervivum-Arten. Als Substrat sind Mineralerde und spezielle Dachstaudenerde im Einsatz, mit hohem Anteil von mineralischen Inhaltsstoffen für Strukturstabilität und Drainagefähigkeit. Unter dem Substrat liegt ein Drainage- und Filtervlies, als Schutz und Wasserspeicher.

Im nächsten Jahr werden hoffentlich alle Pflanzen gut angewachsen sein und blühen. So schön haben es nicht alle Mülltonnen.

Neue Rosen braucht der Garten

Im kleinen Hausgarten ist noch ein klein wenig Platz für 2 schlanke Kletterrosen. Also bestellte ich bei der Rosenschule Ruf (https://www.rosenschule.de) 2 wurzelnackte Rosen. Da eine nicht lieferbar war, bekam ich sogar eine Beratung per E-Mail von Werner Ruf.
Meine erste Wahl ist die Rambler-Rose „Hermann Schmidt“ – eine naturnahe Rose, die robust und pflegeleicht ist und kleine Hagebutten bildet. Die halbgefüllten Blüten haben einen lindenblüten-ähnlichen Duft und bieten Nahrung für Insekten. Ein Exemplar dieser Sorte pflanzte ich schon 2012 im Kleingarten. Dort wächst sie sehr langsam, wohl weil der Standort nicht gerade optimal ist. Ich hoffe im Hausgarten kommt sie schneller voran.

Als Zweite wählte ich die gelbe Kletterrose „Morgensonne 88“. Sie ist wie Hermann Schmidt mehrmalsblühend, leider ohne Duft. Ihre großen Blüten sind stärker gefüllt, mal sehen ob sie trotzdem für Insekten interessant sind. Im Herbst soll sie große Hagebutten hervorbringen.

Am 05. April pflanzte ich und gieße seitdem fleißig (es ist schon wieder viel zu trocken). Mittlerweile zeigen sich schon ein paar zaghafte Triebe.

Trockenheit im Kleingarten

Im Kleingarten hat die lange Hitze und Trockenheit dieses Sommers ihre Spuren hinterlassen. Die Sträucher lassen ihre Blätter hängen oder haben schon vertrocknetes Laub, die Wiesenbereiche sind komplett trocken und vergilbt. Einige Stauden zeigen ebenfalls hängende oder vertrocknete Blätter – besonders betroffen sind hier Großblatt-Phlox, Astilben, Heuchera, Tiarella. Andere kommen noch immer gut zurecht, darunter erstaunlicherweise die meisten Funkien.
Der Apfelbaum trägt viele Früchte, sie sind jedoch recht klein. Die Rose Luise Odier hat zwar kaum noch Blätter, aber sie blüht!

Im Hausgarten tut sich was

Rund 4 Jahre hat es gedauert bis die Bauarbeiten auf dem Gelände um unser Haus herum weitgehend abgeschlossen wurden und wir mit der Bearbeitung und Bepflanzung des kleinen Hausgärtchens beginnen können.
Unser sehr entgegenkommender Vermieter hat die Boden- und Wegvorbereitung durch seine Handwerker veranlasst, nach unseren Wünschen.

Meine ersten Aktionen waren: Mülltonnenunterstand aufbauen, jede Menge Giersch-Wurzeln und Steine entfernen, Sträucher pflanzen – die 3 vorhandenen Kirschlorbeeren wurden dabei mit einbezogen.

Als nächstes stehen an: Beetkanten setzen als Begrenzung des Splitweges, Erde lockern und mit Kompost aufbessern, passende Stauden und Kräuter auswählen und pflanzen … Je nach Zeit und Wetterlage wird die Fortsetzung der Arbeiten wohl eher im nächsten Frühjahr stattfinden. Die Beetflächen sind vorerst mit Mulchfolie und Holzhäcksel abgedeckt, damit zwischenzeitlich nichts ungewolltes wächst.

Pflanzung Beerenstäucher

An der Umgestaltung des Gartens arbeite ich schon seit der Übernahme 2010. Nun nach sechs Jahren ist der letzte unbearbeitete Bereich in Angriff genommen: Wildwuchs entfernt und deponiertes Material umgelagert, Boden gelockert und vier Beerensträucher gepflanzt. Zwei Sorten der Sibirischen Blaubeere (auch Honigbeere) – „Blue Velvet“ und „Eisbär“ – sowie eine Jostabeere und Schwarze Johannisbeere „Dr. Bauer’s Ometa“ haben hier ein neues Zuhause. Mögen sie kräftig gedeihen und fruchten.

Der Ausbreitungsdrang der Himbeeren

Himbeeren Autumn Bliss und Sanibelle
Himbeeren „Autumn Bliss“ und „Sanibelle“

Viel Mühe machten wir uns 2012 beim Pflanzen der Himbeersträucher mit einer Wurzelsperre. Doch der vegetative Vermehrungsdrang von Rubus idaeus lässt die sogenannten Kriechsprossen auch über den oberen Rand der Wurzelsperre wachsen, wenn man nicht aufpasst.
Der Boden unter den Beerensträuchern ist mit Mulchfolie bedeckt, darüber ist wiederum Stroh, Holzhäcksel und Grasschnitt verteilt. Zwei Jahre lang war nichts von Ausläufern zu merken und ich war unbekümmert. Aber dieses Frühjahr wuchsen mit aller Kraft neue Himbeerpflänzchen außerhalb der Wurzelsperre. Das hieß: Folie anheben und alle Kriechsprossen rausreisen – sie hatten sich schon ordentlich ausgebreitet und verwurzelt.
Wenn ich das nicht wieder haben möchte, sollte die Folie vielleicht besser weg … verschiebe ich mal auf Herbst. Ab nächstem Jahr sind dann regelmäßige Kontrollen angesagt, um die Sprossen rechtzeitig zu entfernen. Wenn genug Himbeeren reifen, ist es der Mühe wert.

Himberausläufer

Scharbockskraut

Mit unverhofften gelben Blüten erfreut mich derzeit das Scharbockskraut. Das kleine Hahnenfußgewächs hat sich ganz von selbst am Steingarten unter einer Strauchrose  angesiedelt. Letztes Jahr waren nur ein paar Blätter zu sehen, welche später im Jahr wieder verschwunden waren. Dieses Jahr blüht’s und nun weiß ich wer’s ist. Die Frühjahrspflanze ist ein Hemikryptophyt und zieht die oberirdischen Pflanzenteile im Mai bis Juni wieder ein. Die Blätter kann man sogar essen (vor der Blüte), sie enthalten viel Vitamin-C.

Scharbockskraut

Das Kraut soll recht wuchernd sein, viele Gärtner mögen es daher wenig. Ich aber freue mich über den neuen Insassen. Drängt es sich doch keinesfalls in den Vordergrund mit seinem zarten Wuchs und den feinen Blütensternen. Und spätestens im Juni macht das Scharbockskraut Platz für andere Akteure. – Falls es irgendwann zu viel wird, wird’s einfach gegessen …

Nächste Staudenetappe

Mit den Staudenpflanzungen arbeite ich mich Jahr für Jahr von hinten nach vorn. Als zweite Etappe nach dem Terrassenbeet kommt der Bereich „rechts um den Kirschbaum rum“ dran. Vorbereitet und geplant ist das Beet seit letztem Jahr. Nun sind die Pflanzen eingetroffen und gepflanzt: Weißer Eisenhut, Akelei, Sterndolde, Fetthenne, Wald-Schmiele, Hohes Pfeifengras, September-Silberkerze, Blaue Gelbrand-Funkie, Pfingstrose, Storchschnabel. Von selbst siedelten sich bereits jede Menge Duftveilchen und Vergissmeinnicht an.

Miniatur-Riese

Es soll zukünftig noch mehr Rhabarbern im Garten. Zu diesem Zwecke orderte ich „Goliath“, den Riesen unter den Rhabarbersorten. Bis zu 90 cm lang sollen die Stiele werden, die Blüten bis zu 170 cm hoch. Und Rhabarber kann ja nicht nur als Obst (das eigentlich Gemüse ist) gegessen werden, sondern ist auch eine imposante Augenweide. Für prachtvolle Blütenstände nehme ich gern in Kauf, dass die Ernte kleiner ausfällt.
Jedenfalls, Goliath kam als Winzling in einem kleinen Päckchen bei mir an. Ob sich dieses klitzekleine Blättchen tatsächlich zu einem riesigen Rhabarber auswächst? Wir werden sehen …

Rhabarber Goliath - noch mini

Zwiebeln für Frühlingsblüher

die letzten Blumenzwiebeln sind zu vergrabenAls Partner für die Stauden waren Mitte September die bestellten Blumenzwiebeln eingetroffen. Ausgewählt hatte ich hauptsächlich für Lehmboden und Halbschatten bis Schatten geeignete, robuste, langlebige Blumenzwiebeln: Schneeglanz (Chionodoxa forbesii ‚Pink Giant‘), Schnee-Krokus (Crocus chrysanthus ‚Prins Claus‘), Rosa Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus ‚Roseus‘), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Traubenhyazinthe (Muscari Hybride ‚Peppermint‘), Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans), Puschkinie (Puschkinia scilloides var. libanotica), Blausternchen (Scilla siberica), Großkronige Narzisse (Narcissus ‚Ice Follies‘), Gefüllte Narzisse (Narcissus ‚Manly‘) und Dichter-Narzisse (Narcissus poeticus ‚Actaea‘). Sie alle gesellen sich zu den Stauden auf dem Terrassenbeet.

Safrankrokusse treiben, daneben blüht noch der LavendelEinige Exemplare der Narzissen wurden in der Wiese versenkt. Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) und Winterling (Eranthis hyemalis) bezogen unter Sträuchern ihr Quartier. Sternkugel-Lauch (Allium christophii), Zier-Lauch (Allium nigrum = Allium multibulbosum) und Wild-Tulpe (Tulipa humilis var pulchella ‚Albocoerulea‘) mögen es lieber trockener und sonniger, deshalb haben sie einen Platz im Steingarten bekommen.
Safran-Krokusse (Crocus sativus) waren beim Vergraben als Erste an der Reihe, weil sie im Herbst blühen – ausgetrieben haben sie schon. Heute nun ist die Arbeit vollendet und alle Zwiebeln haben ihren Standort.

Mission Sträucher umpflanzen

Ich hab’s mir mittlerweile anders überlegt: die Felsenbirne zieht um nach weiter vorn und die etwas kränkliche Hundsrose muss weichen (ist bisschen brutal, aber hilft nix). Anstelle der Felsenbirne setzte ich einen Gartenjasmin Manteau d` Hermine, der wird nicht ganz so hoch. Den Platz der Hundsrose nimmt nun ein weißbunter Holunder ein. Da die beiden Holunder am Gartentor vor sich hin mickern, will ich eine andere Sorte an einem anderem Platz probieren. Eine der vier Berberitzen neben der Gartenhütte hab ich ebenfalls zum Umzug überredet – sie steht jetzt neben dem wolligen Schneeball beim Apfelbaum. Und zu guter letzt pflanzte ich ein Geißblatt Lonicera heckrottii an das Rankgitter der Gartenhütte. Sie hat sogar noch Knospen – erblühen werden sie wohl nicht mehr.

Pflanzen für den Steingarten

Wieder online bei Gaissmayers bestellt und prompt geliefert, sind die Steingartenpflanzen bereits ausgepackt und an den vorgesehen Pflanzplätzen aufgestellt. Einige habe ich schon gepflanzt, der Rest kommt morgen und/oder übermorgen dran.

Bevölkert ist der Steingarten nun mit: Aquilegia alpina ‚Kulturform‘ (Alpen-Akelei), Campanula x pulloides ‚G. F. Wilson‘ (Dunkle Polster-Glockenblume), Dianthus plumarius ‚Maggie‘ (Feder-Nelke), Lavandula angustifolia ‚Blue Cushion‘, Lavandula angustifolia ‚Hidcote Blue‘, Lavandula angustifolia ‚Little Lottie‘, Marrubium vulgare (Andorn, Mäuseohr), Origanum Hybride ‚Hot & Spicy‘, Origanum vulgare ‚Compactum‘, Origanum x majoricum (Sizilianischer Oregano), Pennisetum alopecuroides ‚Hameln‘ (Kleines Lampenputzergras), Salvia officinalis ‚Mittenwald‘ (Bayerischer Gewürz-Salbei), Sedum Hybride ‚Karfunkelstein‘ (Hohe Fetthenne), Sedum reflexum ‚Angelina‘ (Gold-Tripmadam), Sempervivum Hybride ‚Chivalry‘ (Hauswurz), Thymus herba-barona var. citriodora (Zitronen-Kümmel-Thymian), Thymus species ‚Kokos‘ (Kokos-Thymian), Thymus vulgaris ‚Compactus‘, Thymus vulgaris ‚Orange Spice‘ (Orangen-Gewürz-Thymian), Thymus vulgaris.

Kartoffelgrün und Klee

Aufgegangen sind sie nun alle, die gelegten Kartoffeln der Sorten Heideniere und Bamberger Hörnchen. Etwas mehr Grünmasse hatte ich erwartet. Ist der harte Boden unter der Mulchschicht selbst für Kartoffeln zu viel Herausforderung? Vielleicht bin ich auch nur zu ungeduldig und sie wachsen noch kräftig.
Aus der Gründüngungssaat nebenan sind doch noch ein paar mehr Phacelias gewachsen. Ich hätte wohl mehr gießen müssen. Die Zeit reicht jedoch nicht jeden Tag für einen Besuch in meinem Gartenparadies. Der Rotklee neben dem Beet wächst und blüht kräftig auch ohne Wassergaben. Gut für die Hummeln.

Stauden gut angewachsen

Die Ende Mai an der Terrasse gepflanzten Stauden haben sich bereits gut eingelebt und gedeihen. Wiesentaglilie Hemerocallis lilioasphodelus, gelbe Akelei Aquilegia Caerulea-Hybride ‚Maxi‘ und die beiden Storchschäbel Geranium himalayense ‚Gravetye‘ und Gracile-Hybride ‚Sirak öffneten schon ihre ersten Blütenkelche. Die alte Kletterrose blüht ebenfalls fleißig, zartrosa und duftig. Schade, dass ich nicht weiß, um welche Sorte es sich handelt. Auch eine der im April gepflanzten Rosen – Danae – hat schon Knospen angesetzt.

Kartoffeln sprießen

Mit Bamberger Hörnchen und Heideniere probiere ich den Kartoffelanbau aus. Beide kaufte ich Anfang April online beim Bioland Hof Jeebel (www.biogartenversand.de), ließ sie eine Weile zum Keimen liegen und setzte sie Anfang Mai. Und zwar direkt auf das 2010 mit Zeitungspapier, Pflanzerde und Holzhäcksel abgedeckte Wiesenstück. Über den Kartoffeln verteilte ich noch meinen ersten halbgaren Kompost. Dass diese Vorgehensweise mit Kartoffeln funktionieren kann, las ich im Buch „Permakultur kurz & bündig“ von Patrick Whitefield. Die Wurzeln sollen den Boden lockern und evtl. das Umgraben sparen. Da Heideniere schon frisches Grün treibt, hoffe ich auf das Gedeihen von neuen Kartoffeln.

Neben den Kartoffeln säte ich etwas Gründüngung mit Phacelia. Da sieht es leider sehr mager aus mit dem Austrieb, dafür scheint der unbearbeitete Boden doch zu hart und trocken zu sein.

Staudenlieferung fürs Terrassenbeet

Endlich, die Treppe an der Terrasse hat grüne Gesellschaft bekommen. 50 Stauden und 10 Gräser bestellte ich bei pflanzenversand-gaissmayer.de. Astilben, Astern, Funkien, Wald-Phlox, Storchschnabel, Taglilien, Purpurglöcken, Frauenmantel, Akelei, Fingerhut, Schaumblüte, Breitblatt-Segge, Bergsegge, Waldschmiele, Schneemarbel … Mit Lieferung und Verpackung war ich sehr zufrieden.
Das Einpflanzen dauerte länger als vermutet. Da ich nur abends Zeit hatte, zog sich das über mehrere Tage. So viele Pflanzen auf einmal bestelle ich nicht wieder. Doch nun ist es bewältigt. Eine Wiesentaglilie belohnt mich bereits mit einer Blüte.

Rosen gepflanzt

Mein recht kurzfristiger Plan, Rosen zu pflanzen, konnte in die Tat umgesetzt werden. Alle Sorten, die ich mir mit Hilfe von Dr. Reinhard Witts Büchern ausgesucht hatte, waren noch verfügbar. Die beiden Rambler „Hermann Schmidt“ und „Frau Hilde Ruf“ bestellte ich beim Züchter Rosenschule Ruf (www.rosenschule-ruf.de). Bei diesen beiden reizte mich vor allem der als lindenblüten-ähnlich beschriebene Duft. Jedes Jahr sehne ich die Blüte der Linden herbei – ist es dann soweit, stecke ich meine Nase in jede erreichbare Lindenblüte und inhaliere den geliebten Wohlgeruch. Die beiden Kletterrosen versprechen nun eine Verlängerung dieses Genusses.
„Frau Hilde Ruf“ soll am Kirschbaum emporklettern. Dort entsteht ein Sitzplatz und ich werde dann in der Sonne sitzen und mich am Rosenduft laben. „Hermann Schmidt“ ist für die Pergola am Gartentor bestimmt und wird mich im Sommer mit Duft empfangen.

Die zart gelb blühende Strauchrose „Danea“ und zwei Exemplare der kleinen Strauchrose „Lavender Dream“ bestellte ich bei dem belgischen Rosenzüchter Lens (www.lens-roses.com). Alle Rosen wurden wurzelnackt geliefert und sind nun gepflanzt.

Bärlauch und Waldmeister werden angesiedelt

Knoblauchigen Bärlauch und würzigen Waldmeister möchte ich zukünftig ernten. Die beiden schattenliebenden Arten bekommen ihren Platz hinten im Garten am Waldrand. Hoffentlich sagt ihnen dieser Standort zu und sie wachsen und vermehren sich ordentlich. Bei www.baumschule-horstmann.de bestellte ich beide, zusammen mit Goldefeu und Herbstflieder (der trotz Herbst im Namen erst jetzt lieferbar war). Die Lieferung erfolgte promt und gut verpackt.
Der gelbbunte Efeu „Goldheart“ ist zur Verschönerung des Maschendrahtzauns vorgesehen – es wird jedoch einige Jahre brauchen, eh‘ er richtig zur Geltung kommt. Für den Herbstflieder „Superba“ sind Blüten im Mai und im September versprochen, da bin ich gespannt darauf.

Wurzelsperre für Himbeeren

Im Herbst hatte ich die Himbeeren einfach so eingepflanzt. Von Ausläuferbildung hatte ich zwar schon gehört, doch so schlimm kann das ja nicht sein, meinte ich. In der Zwischenzeit erzählte mein Nachbar von seinen Erfahrungen und machte mir bisschen Angst. Zusätzlich recherchierte ich ein wenig und war danach der Meinung, dass eine Wurzelsperre wohl doch besser sei. Gedacht, getan. Im Baumarkt kaufte ich zwei kleine rechteckige Gartenteichbecken mit 80 cm Tiefe und sägte deren Böden ab. Mein lieber Rüdiger musste die Löcher dafür graben – was hat er geschimpft. Aber nun ist es vollbracht. Danke vielmals! Als kleine Entschädigung gab es Kekse und Espresso in der Frühlingssonne.