Gemüse-Ernte – Wildtomaten

Dieses Jahr probiere ich Strauch- bzw. Wildtomaten aus. Ebenfalls spontan erst Ende Juni besorgt und gepflanzt: Golden Currant und Gelbe Johannisbeer – die sich später als Rote entpuppte :-)

Wildtomaten sind Sorten die den ursprünglichen Tomaten nahekommen. Sie haben eher kleine, maximal kirschgroße Früchte. Sie bestechen durch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Sie brauchen keinen Dünger, müssen nicht ausgegeizt werden, brauchen wenig Wasser und kommen auch mit ungünstigeren Lagen zurecht.

Golden Currant kam ins kleine Hochbeet und breitet sich dort enorm aus. Es ist fast kein Durchkommen mehr. Und sie wächst und blüht immer weiter. Beim nächsten Anbau muss ich auf jeden Fall ein größeres, stabileres Gestell anbringen. Die gelben, kirschgroßen Früchte wachsen und reifen ständig. Die reifen Tomaten im Zweige-Dschungel zu finden und zu ernten ist gar nicht so einfach.

Die Rote Johannisbeer bekam Platz in einem Kübel auf der Terrasse. Sie blieb eher klein und wenig verzweigt. Für ihre Größe trägt sie aber etliche Früchte, die wirklich nicht viel größer als Johannisbeeren sind. Sie sind aromatisch und recht süß.

Gemüse-Ernte – Gurke, Zucchini, Paprika

Kurz entschlossen und relativ spät (Ende Juni/Anfang Juli) setzte ich noch einige, für mich neue, Gemüsepflanzen in meine Hochbeete – aus den letzten Beständen von Wochenmarkt und Gartencenter: Snackgurke (kleine Schlangengurke), Zucchini „Eight Ball“, Spitzpaprika.

Für’s erste Mal läuft es richtig gut bei Gurke, Zucchini und Paprika. Ich gebe mir auch Mühe mit Gießen und Düngen. Die Gurke bekommt extra angewärmtes Wasser. Sie dankt es gerade mit jeder Menge bildschöner Früchte. Die Zucchini ist etwas langsamer, 2 der runden Früchte konnte ich ernten, es wachsen noch mehr heran. Von den Paprikas waren auch schon einige zu ernten, ein paar werden noch nachkommen.

Die Feuerbohnen waren eher zum Sichtschutz angepflanzt, aus Samen selbst gezogen. Zu ernten gibt es regelmäßig kleine Mengen. Ich verwende die jungen grünen Schoten, weil schnell und einfach zu verarbeiten.

Schwarze und Gelbe ernten

Eine schwarze Johannisbeere, Sorte Ometa, hatte ich 2017 im Hausgarten gepflanzt. Dieses Jahr hat sie gut getragen, für einige Gläser Marmelade ausreichend. Allerdings sind Äste und Blattwerk ebenfalls kräftig gewachsen – sie werden für meinen kleinen Garten zu üppig und machen die Ernte beschwerlicher. Für nächstes Jahr werde ich mich an Spaliererziehung versuchen.

Die gelbe bzw. weiße Johannisbeere, Sorte „Weiße Langtraubige“, ist erst letztes Jahr gepflanzt worden. Trotzdem reiften am kleinen Hochstämmchen schon etliche Beerentrauben. Die nasche ich einfach vom Strauch in den Mund :-)

Kleine Ernte: meine ersten Radischen

Man mag es kaum glauben: ich ernte die ersten selbst angebauten Radischen meines Lebens. Sorte Florina, schmeckt eher mild.

Kräuter und Salate kultiviere ich schon seit einigen Jahren in Terrassen-Kübeln oder dem kleinen Hochbeet. Feuerbohnen, Minigurken und Tomaten habe ich ausprobiert, im Kleingarten sogar Kartoffeln und grünen Spargel – aber noch nie Radischen, obwohl sie doch beim Anbau eine der einfachsten und schnellsten Gemüsepflanzen sind.

Rhabarber: Marmelade und Chutney

Rhabarber und Holunderblüten sollen sich zu Marmelade vereinen.
Die Holunderblüten mit der Schere von den Dolden abschneiden, ca. 7-8 Dolden auf 1 kg Rhabarber. Vor dem Kochen den kleingeschnittenen Rhabarber, die Holunderblüten und Gelierzucker mischen und einige Stunden ziehen lassen.

4-5 Minuten Kochen. Abfüllen. Fertig! Das Holunderblüten-Aroma schmeckt man deutlich heraus. Wir mögen die Rhabarber-Holunderblüten-Marmelade besonders mit Quark gemischt als Dessert. Auch als Brotaufstrich ist sie lecker.

Für ein süß-saures Chutney probiere ich die Kombination von Rhabarber mit Zwiebeln, Rosinen, Essig, Zucker, Ingwer und Senfsaat.

Der verwendete Rotwein-Essig hat das Rhabarber-Chutney sehr säuerlich werden lassen. Zu Käse könnte es vielleicht ganz gut schmecken …

Selbstgemachtes Kräutersalz mit mediterranen Aromen

Die vor 2 Wochen frisch geernteten Kräuter sind mittlerweile getrocknet – energiesparend bei Raumtemperatur – für spätere Verwendung in Gläser verfüllt und zu Kräutersalz verarbeitet. Kräutersalz lässt sich einfach herstellen und mit getrockneten Kräutern ist es besonders lange haltbar. Salbei, Rosmarin, Thymian, Oregano und Ysop passen hervorragend zusammen und kommen als Würze für Dressings und mediterrane Gerichte zum Einsatz.

 

Rhabarber und Kräuter ernten

Heute morgen gegen 9 Uhr war ich im Garten – zum Samstag ist diese Uhrzeit nicht selbstverständlich – mit Tee und mildem, leicht bewölktem Wetter.
Kräuter und Rhabarber ernten war der Plan: gesagt, getan. Und ich nutzte diese Gelegenheit gleich zum Vogel-Zählen für die Stunde der Gartenvögel 2020 (www.lbv.de, www.nabu.de). In unseren 2 Nistkästen werden gerade Blau- und Kohlmeisenküken von ihren fleißigen Eltern gefüttert. Die Küken darf ich nicht mitzählen (weiß ja auch nicht genau wie viele es sind ;-)

Kräuter erntete ich heute zum Trocken z.B. für Kräutersalz oder Tee. Vor allem der Salbei muss dringend beschnitten werden, sein Wachstum könnte man fast als monströs bezeichnen. Des Weiteren kamen Oregano, Rosmarin, Thymian und Ysop unter die Schere.

Auch der Rhabarber ist ordentlich gewachsen, hat riesige Blätter und fette Stengel. Davon backe ich heute unseren Klassiker Rhabarber Crumble.

Hmmmm, schon gekostet …

Grünspargel: erste Ernte

In diesem Frühjahr erntete ich den ersten Grünspargel, 3 Jahre nach Pflanzung. Es war gleichzeitig meine letzte Ernte, denn ich übergebe den Garten an neue Pächter. Sie werden hoffentlich Spargel mögen und von meinen Vorarbeiten profitieren können.

Die ersten Beet-Vorbereitungen für die Pflanzung des Spargels reichen in den November 2016 zurück. Im März 2017 erhielt ich vom Landhandel Beelitz die Lieferung von 10 Grünspargelpflanzen Sorte Steiniva. In das vorbereitete Beet konnten die Pflanzen zügig eingesetzt werden. Nun hieß es warten: 2 Jahre sollen die Pflanzen gut einwachsen, um für die Ernte kräftig genug zu werden. Solange lässt man den Spargel einfach treiben und blühen.