Schnee-Forsythie

Im Hausgarten blüht die weiße Forsythie (Abeliophyllum distichum) zum ersten mal nach der Pflanzung im Oktober 2017. Vom aromatischen Duft nach Mandeln konnte ich noch nichts bemerken, dazu müssen der Strauch wohl noch größer und die Blüten zahlreicher werden.

Im Gegensatz zu den meisten gelbblühenden Forsythien – Hybriden, die weder Pollen noch Nektar produzieren – ist die aus Korea stammende Schnee-Forsythie ein guter Lieferant von Pollen und vor allem Nektar. Insekten freuen sich daher über diese frühen Blüten.

Gelbe Forsythien gibt es im Kleingarten am Waldrand auch – die waren schon da bei Übernahme. Für Insekten sind sie nix, aber prächtig für unser Auge im Frühjahr. Und Vögel haben auch was davon: für’s Rotkehlchen ein Ansitz zur Darbietung seines wunderbar perlenden Gesanges, für Blaumeisen im Strauchinneren ein Nistkasten …

Blüten Mitte März

Der Frühling lässt sich doch noch etwas Zeit. Der März zeigt sich bisher sehr wechselhaft, stürmisch, kühl, mit Regen- und Graupelschauern – kein Gartenwetter. Im Waldrand-Garten treiben die Frühjahresblüher in der Regel eher spät. In Blüte stehen bisher Winterlinge, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse und rote Primeln. In den Startlöchern stehen u.a. Lenzrose, Leberblümchen, Frühlingsgedenkemein, Gnomentulpe, Schneeglanz, Kornelkirsche und Schlehe.

Wenn der Flieder wieder blüht

Schon Ende April begann heuer der Flieder zu blühen, der ungewöhnlich warmen Witterung sei Dank.
Mit ihren duftenden Rispenblüten in helllila und dunkelpurpur wetteifern Gemeiner Flieder und Edelflieder. Der alte große Fliederstrauch bezaubert mit weißer Blütenpracht.

Der purpurne Edelflieder mit dem klangvollen Namen „Syringa vulgaris Hybride Andenken an Ludwig Späth“ blüht in diesem Frühjahr das erste mal wirklich üppig seit seiner Pflanzung im Herbst 2010. Der Edle ist halt etwas empfindlicher bei einem schwierigen Standort neben der großen Birke.