Neue Rosen braucht der Garten

Im kleinen Hausgarten ist noch ein klein wenig Platz für 2 schlanke Kletterrosen. Also bestellte ich bei der Rosenschule Ruf (https://www.rosenschule.de) 2 wurzelnackte Rosen. Da eine nicht lieferbar war, bekam ich sogar eine Beratung per E-Mail von Werner Ruf.
Meine erste Wahl ist die Rambler-Rose „Hermann Schmidt“ – eine naturnahe Rose, die robust und pflegeleicht ist und kleine Hagebutten bildet. Die halbgefüllten Blüten haben einen lindenblüten-ähnlichen Duft und bieten Nahrung für Insekten. Ein Exemplar dieser Sorte pflanzte ich schon 2012 im Kleingarten. Dort wächst sie sehr langsam, wohl weil der Standort nicht gerade optimal ist. Ich hoffe im Hausgarten kommt sie schneller voran.

Als Zweite wählte ich die gelbe Kletterrose „Morgensonne 88“. Sie ist wie Hermann Schmidt mehrmalsblühend, leider ohne Duft. Ihre großen Blüten sind stärker gefüllt, mal sehen ob sie trotzdem für Insekten interessant sind. Im Herbst soll sie große Hagebutten hervorbringen.

Am 05. April pflanzte ich und gieße seitdem fleißig (es ist schon wieder viel zu trocken). Mittlerweile zeigen sich schon ein paar zaghafte Triebe.

Erste Blüten und Früchte im Hausgarten

Trotz des heißen, trockenen Sommers gedeiht und blüht es im Hausgarten – zugegebenermaßen mit etwas Unterstützung durch Gießen. Die im Mai gepflanzten Stauden sind gut eingewachsen und einige blühen schon erstaunlich üppig – z.B. der weiße Großblattphlox „Waupee“. Die Minzen wuchern fast. Sogar die erst Ende Juni gepflanzte Moschusrose „Musquée Sans Souci“ blüht fleißig und ausdauernd.
Die Blüten locken auch bereits Insekten an. Auf der Minze waren z.B. Honigbienen, Furchenbienen, Schwebfliegen und Raupenfliegen anzutreffen. Der Phlox bekommt regelmäßigen Besuch von Taubenschwänzchen. Nachbars Katze fühlt sich auch wohl im Schatten der Sträucher.

Und zum Ernten gab es obendrein kleine Kostproben von Erdbeeren, Basilikum, Gartenkresse und natürlich Minze.

 

Rosenzeit

Die Rosenblüte hat begonnen! Zur Zeit gibt es nichts Schöneres, als unterm Kirschbaum neben der Kletterrose „Frau Hilde Ruf“ zu sitzen und deren unvergleichlichen Duft zu inhalieren … Obwohl – noch einen Hauch betörender erscheint mir Lindenblütenduft. Auch die Linden stehen derzeit in üppiger Blüte. Nur leider nicht in meinem Garten, der ist zu klein für einen Lindenbaum. Immerhin erinnert Hildes Duft etwas an das Lindenblütenaroma.

Rosen haben Stacheln …

Terrassenbeet mit neuem Rosengitter

Endlich hat die alte Kletterrose an der Terrassensäule ihr Rankgitter bekommen. Sie treibt schon wieder kräftig aus und findet nun besseren Halt beim Emporklettern. Zum Dank dafür hat sie mir beim Arrangieren und Festbinden der Zweige ordentlich Hände und Arme zerkratzt. Aber was erduldet man nicht alles für Blätter- und Blütenpracht :-)

Romantik am Gartentor

Eine Pergola mit Rose wird uns künftig mit romantischem Flair am Gartentor begrüßen. Heute vollendeten wir den Aufbau der Rankhilfe. Und sogleich wurde auch die Kletterrose „Hermann Schmidt“ ihrem endgültigen Standort zugeführt. Zweimal verpflanzen innerhalb eines Jahres nimmt sie hoffentlich nicht krumm und blüht und rankt nächstes Jahr fleißig.

Louise ist umgezogen

Die historische Rose “Louise Odier” hat nun ein neues angemesseneres Quartier bezogen. Ich hoffe sie übersteht das Umpflanzen schadlos. Nächstes Jahr wird sich zeigen ob sie gut angewachsen ist.
Durch den Rosen-Umzug haben wir jetzt freien Zugang zur Baustelle für die Pergola am Gartentor. Mit Rüdigers Hilfe ist das erste Seitenteil aufgestellt. Sobald der Aufbau fertig ist, bekommt auch die Kletterrose “Hermann Schmidt” den ihr zugedachten Platz.

Die Dachrinne an der Gartenhütten haben wir auch gleich erneuert.

Im Blütenreigen

Es treten auf: Moschata-Rosen „Danae“ und „Lavender Dream“, weiße Wald-Aster (Aster divaricatus) und Scheineller (Silberkerzenstrauch ‚Pink Spire‘).

Danae zeigt halbgefüllte, zart duftende Blüten. Beim Aufblühen haben sie eine schönes helles Gelb, im Verblühen hellen sie zu Cremeweiß auf. Lavender Dream blüht bereits seit Ende Juni unermüdlich.
Die weiße Wald-Aster toleriert auch halbschattige Standorte und soll sehr reichlich blühen, was sich jetzt schon andeutet. Sie bekommt silbrige Samenstände, die bis in den Winter halten.
Den Silberkerzenstrauch pflanzte ich, weil er einer der wenigen Blütensträucher ist, der schattige Standorte toleriert und im Spätsommer blüht. Die Blüten erscheinen bei meinem Exemplar allerdings reinweiß anstatt dem versprochenen rosa überhaucht. Das macht aber gar nichts.