Tomatenanzucht

Die Tomatensaat ist aufgegangen. Die Samen stammen aus dem letzten Jahr von der Wildtomate „Golden Current“ – mein erster Versuch mit eigener Anzucht. Aus Sorge es könnte nix werden, hab ich viel zu viel gesät. Nun wird es schwer sich von Pflänzchen zu trennen …

Jetzt ist Zeit zum Pikieren: 16 Sämlinge bekommen ein eigenes Töpfchen, der Rest wandert in den Kompost, leider. Nächstes Jahr bin ich sparsamer mit den Samen.

Süßkartoffel

Die Süßkartoffel zählt zu den Windengewächsen, was man an Blättern und Blüten erkennt. Stängel und Blätter wuchsen reichlich und umschlangen benachbarte Sträucher. Ein paar der schön gefärbten Blüten zeigten sich. Sie blühen nur wenige Stunden nach Sonnenaufgang.

Jetzt ist Zeit zum ernten. Wenn die Knolle entsprechend der Blattmasse groß gewachsen wäre, bräuchte ich Hilfe beim ausgraben und tragen. Leider entspricht die Ernte-Menge dieser Erwartung und Vorfreude nicht ganz – ich schaffte das Ausgraben mühelos allein ;-) Aber immerhin … für einen ersten unbedarften Versuch will ich‘s zufrieden sein.

Tomaten ohne Ende

Die Wildtomate „Golden Currant“ ist wirklich erstaunlich. Sie wächst und wächst und trägt unermüdlich, und das schon den ganzen Sommer.

Heute verpasste ich ihr einen radikalen Rückschnitt und erntete dabei noch ca. 3 kg Tomaten – ein paar davon reif, die meisten noch grün. Mal sehen ob sie nachreifen. Am übrigen Strauch hängen auch noch unreife Früchte dran.

Solange kein Frost kommt, wird sie wohl weiter wachsen.

Gemüse-Ernte – Wildtomaten

Dieses Jahr probiere ich Strauch- bzw. Wildtomaten aus. Ebenfalls spontan erst Ende Juni besorgt und gepflanzt: Golden Currant und Gelbe Johannisbeer – die sich später als Rote entpuppte :-)

Wildtomaten sind Sorten die den ursprünglichen Tomaten nahekommen. Sie haben eher kleine, maximal kirschgroße Früchte. Sie bestechen durch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Sie brauchen keinen Dünger, müssen nicht ausgegeizt werden, brauchen wenig Wasser und kommen auch mit ungünstigeren Lagen zurecht.

Golden Currant kam ins kleine Hochbeet und breitet sich dort enorm aus. Es ist fast kein Durchkommen mehr. Und sie wächst und blüht immer weiter. Beim nächsten Anbau muss ich auf jeden Fall ein größeres, stabileres Gestell anbringen. Die gelben, kirschgroßen Früchte wachsen und reifen ständig. Die reifen Tomaten im Zweige-Dschungel zu finden und zu ernten ist gar nicht so einfach.

Die Rote Johannisbeer bekam Platz in einem Kübel auf der Terrasse. Sie blieb eher klein und wenig verzweigt. Für ihre Größe trägt sie aber etliche Früchte, die wirklich nicht viel größer als Johannisbeeren sind. Sie sind aromatisch und recht süß.

Gemüse-Ernte – Gurke, Zucchini, Paprika

Kurz entschlossen und relativ spät (Ende Juni/Anfang Juli) setzte ich noch einige, für mich neue, Gemüsepflanzen in meine Hochbeete – aus den letzten Beständen von Wochenmarkt und Gartencenter: Snackgurke (kleine Schlangengurke), Zucchini „Eight Ball“, Spitzpaprika.

Für’s erste Mal läuft es richtig gut bei Gurke, Zucchini und Paprika. Ich gebe mir auch Mühe mit Gießen und Düngen. Die Gurke bekommt extra angewärmtes Wasser. Sie dankt es gerade mit jeder Menge bildschöner Früchte. Die Zucchini ist etwas langsamer, 2 der runden Früchte konnte ich ernten, es wachsen noch mehr heran. Von den Paprikas waren auch schon einige zu ernten, ein paar werden noch nachkommen.

Die Feuerbohnen waren eher zum Sichtschutz angepflanzt, aus Samen selbst gezogen. Zu ernten gibt es regelmäßig kleine Mengen. Ich verwende die jungen grünen Schoten, weil schnell und einfach zu verarbeiten.

Kleine Ernte: meine ersten Radischen

Man mag es kaum glauben: ich ernte die ersten selbst angebauten Radischen meines Lebens. Sorte Florina, schmeckt eher mild.

Kräuter und Salate kultiviere ich schon seit einigen Jahren in Terrassen-Kübeln oder dem kleinen Hochbeet. Feuerbohnen, Minigurken und Tomaten habe ich ausprobiert, im Kleingarten sogar Kartoffeln und grünen Spargel – aber noch nie Radischen, obwohl sie doch beim Anbau eine der einfachsten und schnellsten Gemüsepflanzen sind.

Rhabarber: Marmelade und Chutney

Rhabarber und Holunderblüten sollen sich zu Marmelade vereinen.
Die Holunderblüten mit der Schere von den Dolden abschneiden, ca. 7-8 Dolden auf 1 kg Rhabarber. Vor dem Kochen den kleingeschnittenen Rhabarber, die Holunderblüten und Gelierzucker mischen und einige Stunden ziehen lassen.

4-5 Minuten Kochen. Abfüllen. Fertig! Das Holunderblüten-Aroma schmeckt man deutlich heraus. Wir mögen die Rhabarber-Holunderblüten-Marmelade besonders mit Quark gemischt als Dessert. Auch als Brotaufstrich ist sie lecker.

Für ein süß-saures Chutney probiere ich die Kombination von Rhabarber mit Zwiebeln, Rosinen, Essig, Zucker, Ingwer und Senfsaat.

Der verwendete Rotwein-Essig hat das Rhabarber-Chutney sehr säuerlich werden lassen. Zu Käse könnte es vielleicht ganz gut schmecken …

Rhabarber und Kräuter ernten

Heute morgen gegen 9 Uhr war ich im Garten – zum Samstag ist diese Uhrzeit nicht selbstverständlich – mit Tee und mildem, leicht bewölktem Wetter.
Kräuter und Rhabarber ernten war der Plan: gesagt, getan. Und ich nutzte diese Gelegenheit gleich zum Vogel-Zählen für die Stunde der Gartenvögel 2020 (www.lbv.de, www.nabu.de). In unseren 2 Nistkästen werden gerade Blau- und Kohlmeisenküken von ihren fleißigen Eltern gefüttert. Die Küken darf ich nicht mitzählen (weiß ja auch nicht genau wie viele es sind ;-)

Kräuter erntete ich heute zum Trocken z.B. für Kräutersalz oder Tee. Vor allem der Salbei muss dringend beschnitten werden, sein Wachstum könnte man fast als monströs bezeichnen. Des Weiteren kamen Oregano, Rosmarin, Thymian und Ysop unter die Schere.

Auch der Rhabarber ist ordentlich gewachsen, hat riesige Blätter und fette Stengel. Davon backe ich heute unseren Klassiker Rhabarber Crumble.

Hmmmm, schon gekostet …

Grünspargel: erste Ernte

In diesem Frühjahr erntete ich den ersten Grünspargel, 3 Jahre nach Pflanzung. Es war gleichzeitig meine letzte Ernte, denn ich übergebe den Garten an neue Pächter. Sie werden hoffentlich Spargel mögen und von meinen Vorarbeiten profitieren können.

Die ersten Beet-Vorbereitungen für die Pflanzung des Spargels reichen in den November 2016 zurück. Im März 2017 erhielt ich vom Landhandel Beelitz die Lieferung von 10 Grünspargelpflanzen Sorte Steiniva. In das vorbereitete Beet konnten die Pflanzen zügig eingesetzt werden. Nun hieß es warten: 2 Jahre sollen die Pflanzen gut einwachsen, um für die Ernte kräftig genug zu werden. Solange lässt man den Spargel einfach treiben und blühen.

Dem Salat wird es zu eng im Beet

Wenn man sich von keinem Salatpflänzchen trennen konnte und nun mit pflücken und essen nicht hinterher kommt, wird der Platz irgendwann knapp und der Pflücksalat setzt zur Blüte an. Im Mai sah das alles noch übersichtlicher aus :-)

Blühender Lollo Rossa und Eichblattsalat sind aber auch was für‘s Auge. Hinzu kommt, dass sich der Salat für nächstes Jahr selbst aussäht und Insekten haben auch etwas von den Blüten.

Niedriges Hochbeet für Salat und Kräuter

Ein niedriges Hochbeet im Hausgarten – also nicht ganz hoch, eher mittelhoch, kniehoch. Klingt paradox. Man könnte es Kniebeet nennen. Es gab auch einen Vorschlag für die Benennung als „erhabenes Beet“, das hört sich sehr vornehm an. Dieses erhabene Beet ist für Salate und Kräuter an der warmen, sonnigen Hauswand errichtet.

Die Umrandung des Beetes fertigte ich aus alten Balken, die bei der Entkernung eines Nachbargebäudes abfielen. Ein Schneckenzaun ergänzt die Umrandung – die beste Methode für ungestörtes Wachstum und Schonung von Tierleben. Und eine automatische Tröpfchen-Bewässerung ist installiert, für Urlaubszeiten und weil ich manchmal das Gießen vergesse.
Nach dem Einsetzen der ersten zarten Pflänzchen musste ich provisorisch ein Insektennetz installieren – weniger gegen Insekten, mehr gegen Nachbars Katzen. An sich reizende Tiere. Sie sind jedoch der irrigen Meinung, dass dieses Beet speziell für sie gebaut wurde. Sie hatten jedenfalls schon darin gelegen und meine Salatpflänzchen platt gedrückt. Für die nächste Saison werde ich wohl einen speziellen Rahmen bauen, der mit Insektenschutzgitter bespannt wird und der vielleicht auch mit Acrylglas versehen ein Frühbeet ergeben kann.

Mittlerweile sind Pflücksalat, Rucola und Koriander schon gut gewachsen. Nur der Basilikum mickert. Ab sofort essen wir viel Blatt-Salat :-)

Selbstaussaat: Pflücksalat und Koriander

Der Pflücksalat im Terrassenkübel durfte im letzen Jahr blühen – dass hat sich nicht nur optisch gelohnt. Der Lollo rossa hatte Samen versträut und im April ausgetrieben. Auch Koriander hat sich versamt und wächst bereits ordentlich. Jetzt kann man schon mit dem Ernten beginnen. Ich bin begeistert.

Das gute Wachstum auf der Terrasse ist natürlich auch der vollständigen Abwesenheit von Schnecken zu verdanken. Im Hausgarten hatte ich versuchsweise etwas Koriandersamen versträut, hier waren die ersten zarten Triebe recht bald komplett abgefressen …

 

Bohnen und Minigurken auf der Terrasse

In großen Kübeln auf der Terrasse unserer Wohnung wachsen Feuerbohnen und Mexikanische Minigurken, neben verschiedenen Kräutern, Pflücksalat und einigen Zierpflanzen.

Die Bohnenpflanzen dienen dem Sichtschutz und die Früchte werden natürlich auch genutzt. Feuerbohnen nennt man sie ja eigentlich wegen der feuerroten Blüten. Ich wählte jedoch extra die Sorte „Weißer Riese“ wegen der weißen Blüten – besser angebracht ist daher die Bezeichnung Prunkbohne (wie sie auch genannt werden). Im April im Wohnzimmer vorgezogen und Mitte Mai auf die Terrasse gepflanzt, sind die Bohnen mittlerweile mächtig gewachsen und blühen und ranken unermüdlich – trotz der exponierten, dem Wind ausgesetzten Lage. Sichtschutzziel voll erreicht, Bohnen geerntet und gegessen und Insekten Nahrung und Unterschlupf geboten!

Bohnen-Ernte Update Mitte August:


Die Mexikanische Minigurke ist eine exotische Rarität, die ich einfach mal ausprobieren wollte. Auch sie soll einen windgeschützten, sonnigen Platz bekommen. Auf der Terrasse steht sie jedoch im Wind, trotzdem ein Anbauversuch: Ebenfalls im April im Minigewächshaus auf der Fensterbank vorgekeimt, wuchsen die kleinen Gurkenpflanzen erst recht schnell bis auf 5-10 cm. Dann stagnierten sie wochenlang. Mitte Mai gewöhnte ich sie langsam tagsüber ans Freiland und pflanzte sie schließlich Ende Mai in den Terrassenkübel.

Auch dort dauerte es noch einige Zeit bis endlich der richtige Wachstumsschub kam und sie ihre zarten Rankspiralen ausstreckten um empor zu klimmen. Mittlerweile sind sie recht ordentlich gediehen und es reifen auch schon einige der kleinen Gurken, die wie Mini-Wassermelonen aussehen. Die 3-4 cm zu erwartende Länge erreichen die Früchte bisher nicht, eher nur 2 cm. Eine Kostprobe war eher geschmacksneutral. Mal sehen, ob es bis zum Ende des Sommers noch mehr und etwas aromatischere Gürkchen werden.

Tomatenernte zieht sich

Eine Handvoll rote Tomaten und drei gelbe konnte ich bisher ernten. Die anderen hängen grün vor sich hin und wollen nicht reifen … Es liegt wohl am eher kühlen August. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

Übrigens, fast jeder meckert zur Zeit über den miesen Sommer. Zu seiner Ehrenrettung muss ich mal konstatieren: Juni und Juli gehören auch zum Sommer und die waren in diesem Jahr fantastisch.

Nachrichten vom ersten Tomatenversuch

Die Tomatenpflanzen sind ordentlich gewachsen und blühen. Zum guten Gedeihen hat sicherlich das bisher sehr sonnige Wetter beigetragen. Um regelmäßige Bewässerung kümmert sich eine automatische Steuerung von Gardena. Funktioniert prima.
Mulch aus Rasenschnitt hält die Erde länger feucht und sorgt für Düngung.
Einer der Pflanzen kappte ich leider beim Ausgeizen versehentlich den Haupttrieb – da war ich wohl zu übereifrig. Sie wächst jetzt scheinbar als kleiner Busch. Immerhin hat sie schon paar Minifrüchte ausgebildet, die hoffentlich bald groß und rot werden.

Tomaten – erster Versuch

Dave schenkte mir fünf Tomatenpflanzen. Die aus Großbritannien mitgebrachten Samen gingen so reichlich auf, so dass er etliche Pflänzchen vergeben konnte. Damit ist die erste Aktion im neuen Hausgarten besiegelt: Mein allererster Versuch mit dem Anbauen von Tomaten – vorerst in Kübeln, da die Erde im Garten für Gemüseanbau noch nicht vorbereitet ist. Das gelingt sicher erst im nächsten Jahr.

Die Pflänzchen sind mit bester Tomatenerde versorgt. Eine automatische Bewässerung wird noch installiert. Mal schauen, was draus wird …

Rauke mit Schönheitsfehlern

Mein erster Salatversuch hat tatsächlich Essbares hervorgebracht. Der Boden im Gemüsegarten ist noch nicht optimal und die Mäuse lieben es, dort zu wühlen. Trotzdem ist der Rucola irgendwie gewachsen. Er kommt zwar etwas klein und löchrig daher, aber er schmeckt. – Wenn ich denn irgendwann die geplanten Hochbeete gebaut habe, wird er sicherlich wesentlich besser gedeihen.