10 Jahre Kleingarten – Jubiläum und Ende einer Ära

Im Mai 2010 – also genau vor 10 Jahren – übernahm ich den Kleingarten am Waldrand. Seitdem investierte ich viel Zeit und Arbeit in die Gestaltung des Gartens, sammelte reichlich Erfahrungen, erlebte und genoss viele wunderbare Momente. Schön und lehrreich war’s :-)
Aus verschiedenen persönlichen Gründen ist es nun für mich an der Zeit diesen Garten an neue Pächter weiterzugeben. Sehr sympathische Nachfolger übernehmen den Garten. Ich wünsche ihnen viel Freude und hoffe, sie können von meinen Arbeiten profitieren.

Das naturnahe Gärtnern und die Förderung von Lebensräumen für Insekten, Vögel und Kleintiere praktiziere ich weiterhin in kleinerem Maßstab im 60qm-Hausgarten und auf der Dachterrasse. Hier kann ich mich auch ein wenig mehr um Anbau und Verwertung von Kräutern, Gemüse und Obst kümmern, was mir bisher zu kurz kam.

Die letzten Bilder vor Übergabe des Kleingartens:

Ciao, Ciao Kleingarten.

Grünspargel: erste Ernte

In diesem Frühjahr erntete ich den ersten Grünspargel, 3 Jahre nach Pflanzung. Es war gleichzeitig meine letzte Ernte, denn ich übergebe den Garten an neue Pächter. Sie werden hoffentlich Spargel mögen und von meinen Vorarbeiten profitieren können.

Die ersten Beet-Vorbereitungen für die Pflanzung des Spargels reichen in den November 2016 zurück. Im März 2017 erhielt ich vom Landhandel Beelitz die Lieferung von 10 Grünspargelpflanzen Sorte Steiniva. In das vorbereitete Beet konnten die Pflanzen zügig eingesetzt werden. Nun hieß es warten: 2 Jahre sollen die Pflanzen gut einwachsen, um für die Ernte kräftig genug zu werden. Solange lässt man den Spargel einfach treiben und blühen.

Zweites Hochbeet im Hausgarten

Gegenüber des im letzten Jahr gebauten „Halbhoch“beetes war ein zweites „richtiges“ Hochbeet geplant. Nun ist es fast fertig.
Im Dezember entstand bereits der Unterbau dafür – eine Art loses Fundament aus alten Ziegelsteinen – darunter ein Mäusegitter.

In den letzten Wochen konnte ich das Hochbeet aufbauen und befüllen. Die Holzbohlen und Kanthölzer hatte ich schon fertig zugeschnitten daliegen, sie waren ursprünglich für ein anderes Projekt im Kleingarten gedacht. Innen kleidete ich die Wände mit Teichfolie aus, auch diese hatte ich noch vorrätig.

Als nächstes die Befüllung: als untere Schicht kam Gehölzschnitt und Laub hinein. Die nächste Schicht der Hochbeet-Füllung ist Rohkompost, der sich in 2 Jahren im Komposter gesammelt hat. Weiter aufgefüllt wurde mit Gartenerde, die ich im Kleingarten übrig hatte. Hat allerdings nicht ganz gereicht. Ich brauche zusätzlich noch etwas Pflanzerde. Da die Gartenmärkte wegen Corona geschlossen sind, hat das Beet nun Zeit eine Weile zu ruhen, dann kann sich die Füllung etwas senken. Ergänzen werde ich noch einen Schneckenzaun.