Süßkartoffel

Die Süßkartoffel zählt zu den Windengewächsen, was man an Blättern und Blüten erkennt. Stängel und Blätter wuchsen reichlich und umschlangen benachbarte Sträucher. Ein paar der schön gefärbten Blüten zeigten sich. Sie blühen nur wenige Stunden nach Sonnenaufgang.

Jetzt ist Zeit zum ernten. Wenn die Knolle entsprechend der Blattmasse groß gewachsen wäre, bräuchte ich Hilfe beim ausgraben und tragen. Leider entspricht die Ernte-Menge dieser Erwartung und Vorfreude nicht ganz – ich schaffte das Ausgraben mühelos allein ;-) Aber immerhin … für einen ersten unbedarften Versuch will ich‘s zufrieden sein.

Hohe und Prächtige Fetthenne

Die Hohe Fetthenne oder Große Fetthenne (Sedum telephium) ist eine in Europa heimische Staude und gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Die meisten in Gärten angepflanzten Sorten sind natürlich zücherterisch veredelt. Es gibt sie in vielen Farben und Größen. Zu den Hohen Fetthennen gehört auch die Pracht-Fetthenne (Sedum spectabile) diese stammt ursprünglich aus Ostasien.

Fetthennen gehören zu meinen Lieblingsstauden – die hohen und auch die niedrigen Polster-Fetthennen. Sie sind robust und pflegeleicht und bieten vom Frühjahr bis in den Herbst einen schönen Anblick. Von den Blüten der Hohen Fetthennen profitieren viele Insekten im Spätsommer und Herbst. Wenn man die vertrockneten Blütenstände und Blätter im Winter stehen lässt – was man auch im Hinblick auf Insekten tun sollte – sind sie auch dann noch attraktiv, z.B. mit Raureif oder Schnee bedeckt.

Vermutlich eine Pracht-Fetthenne (Sedum spectabile) ist diese aus dem Garten meiner Eltern – ich nenne sie daher Fetthenne „Glösa“. Vor ca. 10 Jahren bekam ich 2 Pflanzen für meinen Kleingarten. Letztes Jahr nun zog ein Exemplar von dort in den Mini-Hausgarten und ist prächtig eingewachsen. Schade, dass ich es meinen Eltern nicht mehr zeigen kann …

Es sind noch Herbsthimbeeren da

Was Mitte November so alles wächst, blüht und reift. Pilze und Safran-Krokusse sind jetzt durchaus üblich. Ausdauerndes Blühen der Rosen um diese Zeit, am schattigen nördlichen Waldrand, erscheint mir schon ungewöhnlicher. Das es noch immer Himbeeren zu ernten gibt, finde ich sehr erstaunlich. Und die Blüten der Primeln künden ja schon vom Frühlingsanfang …

Herbsthimbeeren und Fette Hennen

Die Umzugskartons sind noch lange nicht ausgepackt. Doch heute vergesse ich sie für eine kleine Weile bei einer Stippvisite im Garten: es herrscht schon herbstliche Stimmung, aber es gibt noch Himbeeren.

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Und die Fetthennen und Wildastern blühen. Die neu gepflanzte Sedum spectabile ‚Iceberg‘ sollte eigentlich weißen Blütenschmuck tragen, mein Exemplar mixt weiß und rosa – auch schön. Besonders apart: die Pupur-Fetthenne im Steingarten.

Laubfall, Astern im Verblühn

Die weiße Waldaster zeigt jetzt ihre fedrigen Samenstände, die besonders im Raureif bezaubern. Ein Safrankrokus versuchte zu blühen, das Ergebnis war eher kläglich. Wir hoffen auf Besserung im nächsten Jahr. Die letzten hängengebliebenen Äpfel geben dem blätterlosen Apfelbaum noch etwas Farbe. Weinbergschnecken haben mir ihre Häuser hinterlassen. Die Hortensien habe ich diesmal vorsorglich eingepackt. Der Winter kann kommen.