Ode an den Rasenmäher

Eigentlich bin ich kein Freund von lauten, stinkenden Maschinen. Jedoch meinen Rasenmäher muss ich lobpreisen. Übernommen habe ich den Benzinmäher vom Gartenvorbesitzer. Obwohl er sicher schon viele Jahre auf dem Buckel und einige Roststellen hat, tut er seine Arbeit bravourös. Ohne viel Murren läuft der Motor an, auch nach Winterruhe und bei eher vernachlässigter Wartung. Er fabriziert zwar keinen feinen Zierrasen, aber buckelige Wildkraut-Wiesenstücke mäht er spielend, sogar wenn der Bewuchs schon recht hoch ist. Im Frühjahr warte ich mit der ersten Maht solange wie möglich, damit viele Kräuter blühen können – sieht schön aus und lockt Insekten an.
Gestern, während eines trockenen Stündchens zwischen Regen und Regen, haben wir – der Mäher und ich – die kleinen Buckelwiesen abgegrast.

Ein Gedanke zu „Ode an den Rasenmäher“

  1. Heute hat mir mein Bloginformierdingens mal wieder einen Beitrag von Dir zugeworfen. Weiß der Fuchs, warum ich nur aller paar Einträge informiert werde, aber jetzt wächst in mir der Wunsch, mir dieses Kleinod der Gartenkunst nun endlich auch ein Mal in Natur anzusehen. Habt ein schönes Wochenende mit genau der richtigen Wettermischung!
    Liebe Grüße von
    Anka

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